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Aktuelles

Wortschatz

Wort-Schatz ist eine von „Wort im Abendkleid“ gegründete und finanzierte Initiative. Wort-Schatz möchte Frauen, die verbale und andere Formen von Gewalt erlebt haben, neue Worte über sich selbst schenken. Wenn unser Leben negative Schlagzeilen gemacht hat oder traumatische Überschriften trägt, ist es schwer, gut über sich selbst zu denken oder hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Sie wollen Frauen Worte schenken – die gut tun, Würde zurückgeben und ihnen Mut für Morgen zusprechen. (www.wort-im-abendkleid.de/wort-schatz/) Wir haben diese Idee aufgegriffen und den Frauen, die zu uns kommen, Worte geschenkt. Bis Mitte Juli ist unser Wort-Schatz vollständig. All diese Wörter begleiten die Frauen nun täglich auf ihren Wegen im Frauenhaus.


Kiwanis Club Achern-Ortenau spendet an das Frauenhaus Ortenau


Der Kiwanis Club Achern-Ortenau ist seit 2005 ein ausgesprochen wertvoller Unterstützer unserer Arbeit. Die Förderung durch Kiwanis kommt getreu deren Motto „Serving the children of the world“ den Kindern der betroffenen Frauen zugute und fließt in die Reittherapie. Hier können Kinder, die auf Grund ihres Traumas nach erlebter häuslicher Gewalt, nicht mehr sprechen, mit den Tieren wieder „ihre“ Kommunikation lernen, aber auch unbelastete Beziehungen sind möglich, Vertrauen wird für sie neu spürbar. 

Der wöchentliche Termin ist für die Kinder und ihre Mütter etwas ganz Besonderes, oft ist die Warteliste lang, wer diesmal mitgehen darf. Ohne die großzügige verlässliche Unterstützung wäre dieses so wertvolle Angebot nicht finanzierbar.

Lieben Dank, dass wir Sie an unserer Seite wissen.


Spendenübergabe vom Helpfest in Schapbach

Gestern war die Spendenübergabe vom Helpfest in Schapbach. Vielen Danke für eure Initiative, den Austausch, euer Engagement und die großzügige Spende von 7.500,00 €.

Ihr kennt das Helpfest in Schapbach noch nicht? Jedes Jahr findet in Schapbach ein Benefizkonzert zu Gunsten eines wohltätigen Vereins statt. Wir können es nur empfehlen, da dabei zu sein. Hier steht, anderen zu helfen, an erster Stelle und das mit Spaß und Herz. Wir bedanken uns herzlich bei Schapbach hilft e.V.!


Pressegespräch: Kreativwettbewerb „Gewalt hat bei uns keinen Platz“ – Information zu Wettbewerb und offizielle Preisübergabe

Herzliche Einladung zum Pressegespräch am
Donnerstag, 31. März 2022, 9:00 Uhr,
VHS
Amand-Goegg-Str. 2-4
77654 Offenburg
Saal (Raum 102)

Kreativwettbewerb „Gewalt hat bei uns keinen Platz“ – Information zu Wettbewerb und offizielle Preisübergabe:

Anlässlich des Jubiläums von Frauen helfen Frauen Ortenau e.V. hat der Verein zusammen mit dem Frauennetzwerk Offenburg zum Kreativ-Wettbewerb „Gewalt hat bei uns keinen Platz!“ eingeladen.

Die Aufgabe zum Kreativwettbewerb lautete: Gestaltung eines Stuhls zum Thema „Gewalt hat bei uns keinen Platz“.

Der Wettbewerb startete Mitte Januar und endete rund um den Internationalen Frauentag 2022 am 3. März 2022.

Mit dieser Aktion sollten verschiedenste Menschen dazu bewegt werden, sich mit dem Thema Häusliche Gewalt auseinanderzusetzen und gemeinsam in den kreativen Austausch zu gehen. Das ist gelungen. Aus vielen tollen, kreativen und durchdachten Einreichungen hat eine Jury die Gewinnerteams ermittelt.

Die Gewinnerteams dürfen sich nun auf Tagestickets für den Europapark Rust freuen.

Beim Pressegespräch erfolgt die offizielle Preisübergebe.

Der Kreativwettbewerb „Gewalt hat bei uns keinen Platz“ ist eine Kooperation von Frauen helfen Frauen Ortenau e.V. und dem Frauennetzwerk Offenburg.

Anwesende:

  • Vertreter*innen der vier Siegerteams des Kreativwettbewerbs
  • Petra Fränzen, Geschäftsführerin Frauen helfen Frauen Ortenau e.V.
  • Verena Schickle, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg für das Frauennetzwerk Offenburg

Kontakt:
Petra Fränzen, Geschäftsführung
Frauen helfen Frauen Ortenau e.V.
Ortenbergerstraße 2, 77654 Offenburg
geschaeftsfuehrung@fhf-ortenau.de
Sekretariat 0781 34 311


Wir sind überwältigt! Lieben Dank an alle, die teilgenommen haben!

Unsere SiegerInnen vom Kreativ-Wettbewerb „Gewalt hat bei uns keinen Platz!“:

1. Platz

von Enya Brudy und Lila Fröhlich
von Schülercafé Woderland

2. Platz

von Grundschule Zunsweier
von IN VIA Offenburg

Weitere tolle Stühle

von Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Ortenau
von Arbeitskreis Frauen Bündnis 90 Die Grünen
von AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) Kreis
von Doris Erk
von Fiona Erk
von Frauen- und Familienzetntrum Kehl, Frauencafé
von Gesellschaft zur Förderung psychisch Kranker mbH
von Jugendarbeitsprojekt Stegermatt
von Jugendgemeinderat Gengenbach
von Patinnen der Klosterschulen
von Schülercafé Wonderland
von Schulsozialarbeit an der Astrid-Lindgren-Grundschule
von SFZ-Stegermatt, Kath.Kirchengemeinde OG St. Ursula, Familiencafé Alleleut Kinderschutzbund
von Soroptimist International Club Offenburg-Ortenau
von Soroptimist International Club Offenburg-Ortenau
von SPD Ortsverein Gengenbach

von Zontaclub Offenburg e. V.

IG Metall Offenburg überreicht Spende

Anlässlich des internationalen Frauentages 2022 hat die IG Metall Offenburg an unseren Verein Frauen helfen Frauen Ortenau e.V. gespendet. 

Die Gewerkschaftssekretären Nevin Akar hat im Namen des Ortsfrauenausschusses der IG Metall Offenburg die Spende in Höhe von 1.300 € an die Geschäftsführerin Petra Fränzen überreicht. Damit will die IG Metall Offenburg die wertvolle Arbeit des Vereins, die von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen mit ihren Kindern, zu schützen, zu beraten und zu begleiten, unterstützen. Die IG Metall steht für Gleichberechtigung und Chancengleichheit für Frauen. Da ist es unverzichtbar, den Frauen dabei zu helfen, wieder unabhängig und selbstbestimmt in Vereinbarkeit mit Familie und Beruf zu leben.

Wir bedanken uns herzlich bei IG Metall Offenburg für die Spende!


Kreativ-Wettbewerb „Gewalt hat bei uns keinen Platz!“ ist beendet

Wir danken Euch für all die tollen Beiträge – wir sind überwältigt! Sobald die Jury entschieden hat werden wir Euch informieren.
Bekanntgabe der SiegerInnen ist am Samstag 12.03. im Anschluss an die Demonstration zum Internationalen Frauentag Offenburg.

14. Februar – ONE BILLION RISING

ONE BILLION RISING (OBR) ist ein Symbol weltweiter Frauensolidarität. Ein globaler Streik, eine Einladung zu Tanz als Ausdruck von Stärke.
Mit viel positiver Energie erheben sich Millionen Menschen weltweit für Gleichberechtigung, Menschenrechte und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

ONE BILLION RISING steht für ein Leben ohne Gewalt, ohne Rassismus, ohne Umweltzerstörung, ohne Armut, ohne Sexismus.

Mehr Informationen finden Sie unter:
https://www.onebillionrising.org/

Videos von OBR aus aller Welt

Choreografie

Die Songs:
Break the chain
Endlich frei – Spreng die Ketten

2022 ist es Corona bedingt leider erneut nicht möglich, gemeinsam auf dem Marktplatz in Offenburg zu tanzen. Trotzdem soll der 14. Februar weiterhin der Tag von OBR sein.


In den Schuhen einer Frau – Eine Ausstellung des Soroptimist International Clubs Offenburg-Ortenau für den Weltfrauentag 2022

Anlässlich des Weltfrauentages 2022 ist es Zeit die Damen in den Fokus zu stellen! Vom 08.-28. März 2022 werden in den Schaufenstern von Offenburg und Kehl die Schuhe und Lebensgeschichten aller Frauen, die teilnehmen möchten, ausgestellt.

Bei Interesse melden Sie sich gerne bei:
Frau Ann-Margret Amui-Vedel unter: amuivedel@gmail.com

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.cluboffenburg-ortenau.soroptimist.de


Kreativ-Wettbewerb „Gewalt hat bei uns keinen Platz!“

Anlässlich unseres Jubiläums laden wir zusammen mit dem Frauennetzwerk Offenburg zum Kreativ-Wettbewerb „Gewalt hat bei uns keinen Platz!“ ein. Der Wettbewerb startet Mitte Januar und endet rund um den Internationalen Frauentag 2022 im März.

Wir wollen mit dieser Aktion verschiedenste Menschen dazu bewegen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und gemeinsam in den kreativen Austausch zu gehen.

Die Aufgabe: Die Gestaltung eines Stuhls zum Thema „Gewalt hat bei uns keinen Platz“. Mitmachen können Gruppen, Vereine, Schulklassen, Einzelpersonen und Familien. Teilnahmeberechtigt sind alle, die das sechste Lebensjahr vollendet haben. Pro teilnehmender Person oder Gruppe dürfen maximal zwei Stühle zum Wettbewerb eingereicht werden. Die Gewinnerteams dürfen sich auf Tagestickets für den Europapark Rust freuen.

Eine Jury stimmt dann über die Ideen ab. Die Gewinner*innen werden am 12. März 2022 bei der Demonstration zum Internationalen Frauentag bekanntgegeben.

Um beim Wettbewerb mitzumachen ist Folgendes zu tun: Einen Stuhl zum Thema „Gewalt hat bei uns keinen Platz“ gestalten. Dieser muss nutzbar, also sitztauglich sein. Anschließend muss ein Foto des gestalten Stuhls zusammen mit dem Bewerbungsbogen per Mail oder Post an Frauen helfen Frauen Ortenau e.V. gesendet werden. Wichtig zu wissen ist: Die Stühle werden als Leihgabe für das Jubiläum von Frauen helfen Frauen Ortenau e.V. im Jahr 2022 genutzt und kommen so aktiv zum Einsatz.

Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist Donnerstag, der 3. März 2022. Wir und das Frauennetzwerk Offenburg freuen uns über viele kreative Beiträge!


Weihnachtswunscherfüller*innen erfüllen Weihnachtswunsch

Große Freude und Aufregung herrschte kurz vor Weihnachten in den Räumlichkeiten des Frauenhauses Offenburg.

BurdaDirect hat für jede Frau und jedes Kind, das im Frauenhaus zur Zeit Schutz vor Häuslicher Gewalt findet, einen Weihnachtswunsch im Wert von 10-15 Euro erfüllt.

Schon vor knapp 4 Wochen wurden die Wunschkarten ausgefüllt und an BurdaDirect gegeben. Jeder Mitarbeitende dort hatte die Möglichkeit, sich eine Wunschkarte zu nehmen und den Wunsch zu erfüllen.
Jetzt bleibt die Spannung bis Weihnachtsmorgen noch ein bisschen erhalten: Bekomme ich tatsächlich die Puppe, die ich mir gewünscht habe?, Wie sieht der Badspiegel aus, den mein Wunscherfüller für mich ausgesucht hat?…


Wir sagen allen Wunscherfüller*innen von Herzen DANKE für dieses großartige Zeichen von Wertschätzung und Menschlichkeit.


Kinder stärken mit kreativem Arbeiten – unser Projekt Töpfern

Im 14-tägigen Rhythmus fand immer am Dienstagnachmittag das Projekt Töpfern statt. Eine Gruppe von 5 Kindern im Grundschulalter konnten jeweils teilnehmen. Den Kindern, bedingt durch die aktuelle Wohnsituation, fehlt es an Möglichkeiten, sich z. B. ungestört mit Freunden zu treffen. Intensives Spielen oder sich alleine beschäftigen fällt oft schwer. Ein Freizeitangebot außerhalb des Frauenhauses ist für die Familien oft nicht händelbar. Daher sind unsere Kreativprojekte für diese Kinder so wichtig.

Schon die gemeinsame Fahrt zum Atelier ist für die Kinder etwas Besonderes, es wird erzählt, es werden Fragen gestellt, Erlebnisse mit den anderen Kindern geteilt. Sie freuen sich jedes Mal aufs Neue, in das vorbereitete Atelier zu kommen und gleich mit dem Tonen starten zu können. Nach zwei oder drei gemeinsamen Terminen haben die Kinder oft eine konkrete Idee entwickelt, die sie umsetzten möchten.

Das Atelier bietet den Kindern eine Möglichkeit, sich intensiv mit dem Material auseinanderzusetzen. Der Ton ist etwas konkretes, ein plastisches Material, das man formen kann. Die Hände „begreifen“ das Geformte, es bleibt stehen, ist stark, stabil, steht gerade – oder auch nicht, der Ton ist auch weich und entgegenkommend. Der Ton hält aus, wenn Kraft und Wut ausgelassen werden und immer wieder von Neuem verändert wird.

Aber es entstehen auch leise und ruhige kleine Momente, in denen vorsichtig in zwei Händen geformt Figuren entstehen. Das Arbeiten mit Ton ist unmittelbar und sieht keine Hilfsmittel vor. Die Kinder lernen nur aus sich selbst zu schöpfen und ihre Impulse umzusetzen. Sie erhalten die Erkenntnis, dass sie nichts weiter zu brauchen als eine Idee. Die Erfahrung, nur sich selbst zu brauchen, um sich zu beschäftigen, beruhigt die zu Beginn aufgeregten Kinder zunehmend und sie lernen den Ton für sich und ihre Fantasie zu nutzen.

Zu Beginn der Stunde wird noch viel erzählt, Fragen gestellt. Mit zunehmender Konzentration werden die Kinder immer ruhiger und bemerken oft gar nicht, dass sie sich schon über eine Stunde mit ihrem Werk beschäftigt haben. Auf die selbst gestalten Werke sind die Kinder besonders stolz. „Das habe ich ganz allein gemacht“, eine Aussage eines Kindes mit einem stolzen Lächeln.  Nach dem Gestalten findet immer das gemeinsame Aufräumen statt, die Kinder erledigen diese Aufgabe selbstverständlich. Viel Geduld brauchen die Kinder, bis sie ihr Kunstwerk gebrannt bekommen, der Trocknungsprozess und das Brennen dauert einige Tage. Oft werde ich täglich angesprochen, ob der Brand schon fertig ist.

Das Projekt hat sich zu einem gefragten und festen Angebot entwickelt, welches den Kindern einen großen Erfahrungs- und Erlebnisschatz außerhalb des Frauenhauses bietet. 


Modellathlet gegen Gewalt an Frauen

Speerwurf-As Johannes Vetter engagiert sich für die Aktion „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“ von Zonta und Bäcker-Innung

Der Zonta Club Offenburg konnte die Offenburger Bilderbuchathleten Johannes Vetter und Christina Obergföll dafür gewinnen, ein öffentliches Statement abzugeben und Brezeltüten mit Botschaft zu verteilen.

Die Aktion vor dem Rathaus bildete den Auftakt zu Veranstaltungen, die rund um den internationalen Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen am 25. November stattfinden. Vor dem angestrahlten Rathaus traten ab 16.30 Uhr die Offenburger Sportler Christina Obergföll und Johannes Vetter als Botschafter von „Zonta says NO“ auf. Die Aktion unter dem Titel „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“ findet gemeinsam mit der Bäcker-Innung statt.

Die Idee dahinter ist geniales Guerillamarketing. Auf den Tüten, in denen die Mitgliedsbetriebe der Ortenauer Bäcker-Innung ihre Backwaren verkaufen, ist die Botschaft gedruckt „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte!“. Die Botschaft erfährt somit Verbreitung in einem Massenmedium quer durch alle gesellschaftlichen Blasen. Auch die unter Gewalt in der Beziehung leidende Person liest das – zu 80 Prozent sind das Frauen, wie die städtische Gleichstellungsbeauftragte Verena Schicke erklärte – und erkennt vielleicht, dass ihre Gewalterfahrung kein Normalzustand sein darf. Außerdem dringt die Botschaft in Form von den Brezeltüten auch zu möglichen Gewalttätern durch.

Werner Maier, CDU-Stadtrat, Ortsvorsteher von Griesheim und Innungsvertreter, erklärte sich glücklich, dass Zonta die clevere Aktion gemeinsam mit der Innung initiiert habe und dass diese Innung mit Begeisterung im Boot sei. Auch unter dem Aspekt, dass sein Handwerk auf weibliche Mitarbeit auf keinen Fall verzichten könnte. Ingrid Kunde vom Verein „Frauen helfen Frauen Ortenau“, der das Frauenhaus betreibt, erklärte, von Andrea Kuhn von Zonta dazu interviewt, dass die Istanbul Konvention „zur Verhütung und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt“ des Europarats ein taugliches Hilfsmittel sei, um mehr Bewusstsein für das Thema zu schaffen.
Wenn die Türkei daraus austrete oder in Polen das Abtreibungsgesetz massiv verschärft werde, beriefen sich protestierende Frauen auf diese Konvention. Andrea Kuhn warb um Unterschriften für eine Zonta-Petition zur Schaffung einer Koordinierungsstelle des Bundes, die die Umsetzung der Istanbul Konvention in Deutschland voranbringen soll. Dafür warben dann auch mit klaren Statements Offenburgs Modellathleten Christina Obergföll und Johannes Vetter. Dass Johannes Vetter als wahrhaft gestandener Mann die Aktion unterstütze, sei sehr wertvoll, sagte Andrea Kuhn. Die Promis halfen anschließend mit, die Brezeltüten mit der Gewaltfreiheitsbotschaft unter Passantinnen und Passanten zu verteilen.


Heute ist der Tag Gegen Gewalt Gegen Frauen

Es gibt noch so viel zu tun:

  • Bundeseinheitliche, bedarfsgerechte & einzelfallunabhängige Finanzierung des Gewaltschutzsystems
  • Istanbul-Konvention umsetzen
  • Garantierter Schutz vor Gewalt, für alle, die ihn brauchen

#TagGegenGewaltGegenFrauen


Pressemitteilung zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, 25.11.2021

Jede Frau hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben und Schutz in einem Frauenhaus und muss deshalb einen sicheren und schnellen Zugang zu Schutz und Unterstützung in einem Frauenhaus haben.

Unter www.frauenhaus-suche.de kann tagesaktuell die Aufnahmekapazität aller Frauenhäuser und Schutzwohnungen bundesweit öffentlich eingesehen werden. Die Veröffentlichung dieser Seite stellt einen Meilenstein im Schutz gewaltbetroffener Frauen und ihrer Kinder dar. Von jetzt an können gewaltbetroffene Frauen selbständig sehen wo sie aktuell Schutz und Unterstützung in einem Frauenhaus/einer Schutzwohnung erhalten. Ebenso werden unterstützende Institutionen und Personen in die Lage versetzt, direkt ohne Umwege über Dritte einen Frauenhausplatz zu finden. Die Konzeption und technische Umsetzung der Seite wurde durch Spendengelder von der Zentralen Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser realisiert. Auf der Webseite unter Öffentlichkeitsmaterial sind ab dem 25.11.2021 ein Erklärvideo zur Handhabung der Seite und eine Druckvorlage zum Aushängen der Informationen eingestellt.

In Deutschland existieren verschiedene Angebote (z.B. bundesweites Hilfetelefon), die bei der Vermittlung von gewaltbetroffenen Frauen und deren Kindern in Frauenhäuser und Schutzwohnungen helfen – meistens fehlt diesen jedoch eine wesentliche Information: Die aktuelle Verfügbarkeit von Frauenhausplätzen. Einige Bundesländer haben interne Datenbanken eingerichtet, in die die Frauenhäuser ihre freien Plätze eintragen können. So scheitern selbst Frauenhausmitarbeiterinnen bei Anfragen gewaltbetroffener Frauen spätestens an der Landesgrenze. Für Fachkräfte außerhalb eines Frauenhauses sind diese internen Datenbanken i.d.R. nicht einsehbar. Einzig Nordrhein-Westfalen & Hessen betreiben eine solche Datenbank öffentlich. Für die betroffenen Frauen bedeutet es möglicherweise weitere unzählige Anrufe und Darstellungen ihrer Situation gegenüber fremden Personen. Gerade in Zeiten der Corona- Pandemie ist es den Frauen schwer möglich, frei zu telefonieren. Viele Partner sind in Kurzarbeit, die Kinder in Kindergarten und Schule nicht verlässlich versorgt. Nicht auszuschließen, dass hierdurch auch Frauen länger in der gewalttätigen Situation verbleiben, da ihnen Kraft und Mut fehlen, die anstrengende Suche nach einem freien Frauenhausplatz weiter voranzutreiben. Aufgrund der erhöhten Gefährdungslage für Frauen und ihre Kinder in Zeiten der Pandemie, der angespannten Platzsituation in Frauenhäusern in Ballungsgebieten und dem fehlenden Platzangebot im ländlichen Raum ist es wichtig, die Möglichkeit zu haben, bundesweit nach Schutzräumen zu suchen. Die Webseite bietet zudem die Möglichkeit, gezielt nach Kriterien wie Barrierefreiheit oder auch der Anzahl der Kinder zu suchen.

Zögern Sie nicht, sich Hilfe zu suchen!
www.frauenhaus-suche.de

Neben der Veröffentlichung in der Presse leisten Sie einen wichtigen Beitrag für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder, wenn Sie die Informationen über die Webseite auch in Ihren Social Media Kanälen verbreiten:

Instagram: @zif_autonomefrauenhaeuser
Twitter: @ZIF_Autonome_FH
Facebook: @ZIFAutonomeFrauenhaeuser
YouTube: ZIF Autonome Frauenhäuser


Helpfest in Schapbach

Am Sonntag de 31.10.2021 fand das 11. Helpfest in Schapbach statt. Da der Erlös des diesjährigen Helpfests an den Verein Frauen helfen Frauen Ortenau  geht, gab es während des Fests einen Informationsstand von uns. Hierbei wurde der Verein vorgestellt und über häusliche Gewalt aufgeklärt und informiert. Ebenso sind wir mit den Besuchern ins Gespräch gekommen, haben Fragen beantwortet und Flyer/Infobroschüren verteilt. Wir bedanken uns nochmals herzlich bei den Menschen rund um das Helpfest in Schapbach für das tolle Fest!


Mehrere Organisationen in Kehl beraten Frauen, welche Möglichkeiten es gibt, sich gegen männliche Übergriffe zu wehren. Wir stellen sie im Aktionsmonat „Gewalt gegen Frauen“ vor.

ARCHIV – 12.11.2015, Nordrhein-Westfalen, Herne: Eine Frau sitzt in einem Frauenhaus auf einem Bett. Frauenhäuser bieten Schutz, wenn der Partner zur Gefahr wird. Die FDP-Politikerin Sandt warnt nun vor einer Regelungslücke: Frauen, die nicht im häuslichen Rahmen gefährdet sind, fallen durchs Raster – etwa wenn Stalker, Nachbarn oder Zuhälter die Täter sind. (ILLUSTRATION zu dpa «Regelungslücke: Frauenhäuser weisen Opfer nicht-häuslicher Gewalt ab») Foto: Maja Hitij/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Übergriffe finden jeden Tag und in allen Lebensbereichen statt – am Arbeitsplatz, in der Freizeit, aber besonders häufig in der Partnerschaft und den eigenen vier Wänden. Um Frauen wirksam vor häuslicher Gewalt zu schützen und Gewaltbetroffene bestmöglich zu unterstützen, braucht es Anlaufstellen. Wir stellen fünf davon vor. Heute: der Verein „Frauen helfen Frauen“.

Frau Fränzen, Sie sind die Geschäftsführerin des Vereins, der 2022 sein 40-jähriges Bestehen feiert. Wie kam es 1982 zu dessen Gründung?

Petra Fränzen: Damals war das ein loser Verbund von Frauen der autonomen Frauenbewegung. Sie haben Gewalt gegen Frauen als Menschenrechtsverletzung empfunden. Manche von ihnen haben betroffene Frauen in ihre Privatwohnung mitgenommen, um Schutz zu bieten. Daraus entstand die Idee, einen Verein zu gründen, um ein politischen und gesellschaftliches Zeichen zu setzen. Das Startkapital betrug damals gerade mal 5000 D-Mark.

Wie viele Mitarbeiter hat der Verein heute?

Vier Sozialpädagoginnen arbeiten in der Fachberatungsstelle Häusliche Gewalt und Stalking, 20 im Frauenhaus, und drei Frauen sind für die Verwaltung zuständig. Und dann gibt es noch einen Hausmeister, der einzige Mann in unserem 27-köpfigen Team.

Wie finanziert sich die Einrichtung?

Das Frauenhaus wird über den Tagessatz vom Kreis finanziert. Für die mobilen Beratungstellen gibt es Zuschüsse vom Land. Mit etwa 200 000 Euro jährlich unterstützen uns Spender und Sponsoren wie Lions Club, Zonta und Firmen. Nicht zu vergessen, die Mitglieder-Beiträge und Bußgelder, die wir von der Stadt erhalten.

Wer wendet sich an Sie und Ihre Mitarbeiterinnen?

Frauen, die in welcher Form auch immer von Gewalt betroffen sind und Hilfe brauchen. Sie kommen aus allen Schichten der Gesellschaft zu uns, unabhängig von Bildungsniveau, Einkommen oder sozialer Herkunft der Beteiligten. Selbst Frauen von, Unternehmern, Polizisten und EU-Beamten sind darunter.

Was sind die häufigsten Probleme?

Körperliche und psychische Gewalt; oft werden die Frauen auch in einer großen Abhängigkeit gehalten, dürfen keine Sozialkontakte pflegen, haben keinen Kontozugriff. Wenn sie sich trennen wollen, wird ihnen häufig gedroht, dass sie die Kinder dann verlieren, das ist ein enormes Druckmittel.

Wie helfen Sie den Ratsuchenden?

Ambulant durch intensive Beratungsgespräche und Begleitung beispielsweise zum Rechtsanwalt oder zu einer anderen Beratungsstelle. Wenn die Frau und ihre Kinder dringend einen Schutzplatz brauchen, nehmen wir sie im Frauenhaus auf. Es hängt immer davon ab, was die jeweiligen Frau benötigt. Die Betroffene bleibt aber immer Herrin ihrer Entscheidungen.

Wie lange in der Regel begleiten/betreuen Sie die Personen, die zu Ihnen kommen?

Ambulant benötigen die Frauen im Durchschnitt vier Monate Begleitung. Im Frauenhaus bleiben Betroffene zwischen drei bis sechs Monate, manchmal auch länger. Da wir nur 20 Plätze haben, werden manche Frauen im Akutfall auch im Notfallplatz untergebracht.

Wie viele Hilfesuchende kommen im Jahr zu Ihnen?

Seit 1983 wurden fast 2000 Frauen und etwa gleich viele Kinder im Frauenhaus Ortenau aufgenommen. Weitaus mehr Frauen fanden Begleitung in der ambulanten Beratung. Vor Corona wurden mehr als 400 Frauen beraten. Im Coronajahr ist die Zahl nochmal deutlich gestiegen auf rund 500 Fälle, und auch dieses Jahr werden wir diese Zahl erreichen.

Können Sie allen helfen, die sich an Sie wenden?

30 Prozent der Hilfesuchenden gehen wieder zurück zum Partner. Geben ihm noch eine Chance, weil die Versprechungen von seiner Seite aus groß sind. Aber ich bezweifle, dass sich ohne Eheberatung oder Täterbegleitung etwas an der häuslichen Situation ändert. Der Großteil aber, der uns verlässt, geht seinen eigenen Weg. Dabei entwickeln manche Frauen eine gewisse Stärke, wo auch wir von unserer Seite aus Grenzen ziehen müssen.

Stellen Sie einen Wandel fest, was das Gewaltthema betrifft?

Früher waren die Frauen froh, fast demütig, wenn ihnen geholfen wurde. Heute sind sie eher im positiven Sinne rebellisch, stellen sich und ihre eigenen Bedürfnisse in den Fokus. Dabei ist man manchmal verwundert, welche Stärke sie entwickeln, um für sich einzustehen. Was das Thema Gewalt generell betrifft, bin ich nicht so hoffnungsfroh. Gewalt wird es immer geben, so lange Frauen weniger wert sind wie Männer. Das ist ein gesellschaftliches Problem. Zumindest erreichen wir mehr Frauen, wenn wir dieses Problem aus der Dunkelheit ans Licht ziehen.

Kommen Übergriffe von Männer auf die Mitarbeiterinnen oder das Haus vor?

Unserer Mitarbeiterinnen arbeiten anonym. Wenn sie telefonieren, dann nur mit unterdrückten Nummern. Daher sind sie relativ sicher. Auch die Adresse des Frauenhauses ist geheim. Mir ist nur ein Fall bekannt, dass ein Mann mit mehreren Freunden angerückt ist, als er zufällig seine Frau entdeckt hat. Da die Polizei uns aber vorrangig behandelt, war das Problem schnell gelöst.

Wie weit erstreckt sich das Hilfsangebot – regional gesehen?

Wir haben ein Alleinstellungsmerkmal in der Ortenau. Die mobilen Teams sind im ganzen Kreis unterwegs und beraten etwa im Frauen- und Familienzentrum Kehl.

Arbeiten Sie auch mit anderen Einrichtungen zusammen?

Wir haben uns in den 40 Jahren Tätigkeit sehr gut aufgestellt und sind dadurch gut vernetzt mit anderen Einrichtungen und Anlaufstellen wie Aufschrei, Kommunale Arbeitsförderung (KOA), Wohnungslosenhilfe und vielen mehr. Dadurch haben wir einen hohen Bekanntheitsgrad in der Region und können im Gegensatz zur Polizei niederschwellig helfen.

Wie werden Sie sich am Aktionsmonat November beteiligen?

Wir werden an der Sternwanderung am Donnerstag, 25. November, in Richtung des Kehler Einkaufscenters teilnehmen. Zudem finden Präventionsmaßnahmen unter dem Stichwort „Herzklopfen“ mit unseren Beraterinnen an Kehler Schulen statt. Damit sollen junge Frauen frühzeitig für das Thema sensibilisiert werden.


Gleich zwei Geschenke für den Verein: ein Unitkat des Künstlers Bernd Caspar Dietrich und eine Spende des Zonta Clubs in Höhe von 13.257 €

Gleich über zwei Geschenke konnte sich der Verein Frauen helfen Frauen Ortenau freuen: über eine großzügige Spende des Zonta Clubs Offenburg und ein Unikat des Künstlers Bernd Caspar Dietrich.

Zusammen mit dem Künstler Dietrich hatte der Zonta Club im Jahr 2020 ein Benefiz-Projekt gestartet. Dabei wurden Spenden durch den Verkauf von Kunstdrucken Dietrichs gesammelt und an Frauenhäuser übergeben. Bis dato ist ein Betrag von 32.275 € überreicht worden. Über einen Teil des Geldes durfte sich auch der Verein Frauen helfen Frauen Ortenau freuen.

Die Ursprungsidee war die Versteigerung eines Originalgemäldes „Metamorphose Orange 25“ von Dietrich, letztendlich habe man aber stattdessen 99 Druckexemplare in Auftrag gegeben. Der Künstler verändere jedes einzelne Unikat durch händige Nachbearbeitung. Über den Kunstverlag können Interessierte Dietrich Benefiz-Drucke erwerben. Das Projekt ist auf fünf Jahre bis 2025 ausgelegt. Ein Exemplar hat der Künstler für das Frauenhaus speziell für die Kinder bearbeitet und mit einer guten Fee und einem Schutzengel versehen.

Inge Vogt-Goergens vom Verein Frauen helfen Frauen Ortenau e. V. betonte die Bedeutung der Wertschätzung durch den Künstler. Die Kinder könnten dadurch spüren: „Es hat jemand was für uns getan“.

Bei einer weiteren Aktion im März bei Hitradio Ohr wurde ein Druckexemplar verlost und hierbei 1.275 € an Hörer-Spenden für das Offenburger Frauenhaus eingenommen. So konnten Barbara Amhofer und Andrea Kuhn vom Zonta Club Offenburg eine Spende in Höhe von 13.275 Euro und das von Künstler Bernd Caspar Dietrich gestaltete Unikat überreichen. Was der Verein mit dem Geld tun wird? „Wir wollen Musik ins Haus holen und Kreativprojekte anbieten“, so Petra Fränzen vom Verein Frauen helfen Frauen Ortenau, „damit Kinder und auch die Frauen lernen können, sich über Kunst auszudrücken.“

Auf dem Bild von links: Regina Geppert, Gleichstellungsbeauftragte, ihre Nachfolgerin Irena Schickle, Inge Vogt-Goergens und Petra Fränzen vom Verein Frauen helfen Frauen Ortenau, Barbara Amhofer und Andrea Kuhn vom Zonta Club Offenburg.


Lions Clubs Simplicius spendet 7.500 € sowie 100 „Lolly-Tests“

Im Rahmen eines Corona-gerechten Spendenübergabetermins „an der frischen Luft“ übergab der Vorstand des Offenburger Lions Clubs Simplicius eine Spende von 7 500 € sowie 100 „Lolly-Tests“ an Petra Fränzen, die Geschäftsführerin von „Frauen helfen Frauen“ Ortenau.

Zwar konnten im Advent 2020 nicht wie gewohnt auf dem Wochenmarkt „50 Meter Hefezopf“ verkauft werden, stattdessen buk Lions-Freund Volker Gmeiner hunderte von Weckmännern, die buchstäblich „weggingen wie warme Semmeln“. Und dank einer ausgeklügelten Verkaufslogistik über einzelne Ladengeschäfte sowie die Homepage von Simplicius konnten auch im Jahr 2021 die von Alina Atlantis gestalteten Sammel-Ostereier mit Gewinnchance verkauft werden. Im Zentrum standen dabei die Apotheken von Lions-Freund Klaus Haass.

Aus dem Erlös beider Aktionen fließen nunmehr 7 500 € an den Verein „Frauen helfen Frauen“. Bei der persönlichen Übergabe des Schecks berichtete Geschäftsführerin Petra Fränzen über die aktuelle Lage, die sich durch die Pandemie verschärft hat. „Wir haben leider durchaus mehr Anfragen für einen Platz im Frauenhaus, man merkt hier die Stimmung in der Gesellschaft. Die zwanzig Plätze für Frauen mit ihren Kindern im Offenburger Frauenhaus reichen derzeit, das muss man deutlich sagen, nicht aus“, bedauerte sie, und führte weiter aus: „Nur ein Beispiel: Allein im Jahr 2020 mussten 100 Personen wegen Vollbelegung abgewiesen beziehungsweise an ein anderes Frauenhaus verwiesen werden.

Zur Betreuung „Eins zu Eins“ durch zwanzig Mitarbeiterinnen kommt die Beratungsstelle mit vier Kräften. Derzeit gebe „es aber auch immer mehr Fälle, in denen unmittelbar geholfen werden muss und wo nicht eine lange Beratungszeit vorausgehen kann.“ Auch die Umsetzung der Hygienemaßnahmen innerhalb des Frauenhauses erfordert einen erheblichen Aufwand. Regelmäßig werden Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen getestet. Hier hat sich die die Testung der allerjüngsten Schützlinge als besondere Herausforderung erwiesen. Für kleine Kinder sind nämlich die herkömmlichen Teststäbchen besonders unangenehm. Hier half nun der Lions-Club Offenburg Simplicius auf Bitte von „Frauen helfen Frauen“ spontan zusätzlich mit hundert so genannten „Lolly-Tests“, die für Kinder unter sieben Jahren geeignet und spielerisch anzuwenden sind.

Präsident Joe Huber erklärte, er sei genau wie alle Mitglieder des Lions Clubs Offenburg Simplicius sehr glücklich darüber, dass auch in diesem so schwierigen Jahr ein erfreulicher Erlös erwirtschaftet werden konnte, der nun den sozialen Projekten von Simplicius zugutekommt. Er dankte seinen Vizepräsidenten (diese werden in den kommenden zwei Jahren die Präsidentschaft übernehmen) und seinen Mitgliedern und drückte Petra Fränzen seine Hochachtung über den Einsatz aus, den die Mitarbeiterinnen von “Frauen helfen Frauen“ für ihre Bewohnerinnen und alle hilfsbedürftigen Frauen bringen.


Begegnungsplattform „Frauen in Offenburg“

Am 05.05.2021 fand die 44. Begegnungsplattform „Frauen in Offenburg“ im Online-Begegnungsraum statt. 27 Frauen haben teilgenommen.

Statistisch gesehen wird alle 45 Minuten eine Frau Opfer häuslicher Gewalt. Einkommen, Bildung, Alter, Nationalität und Religion sind dabei vollkommen belanglos. Gewalt gegen Frauen ist aber mehr als ein statistischer Wert, Gewalt gegen Frauen ist eine schwere Menschenrechtsverletzung – jeder Mensch hat das Recht darauf, gewaltfrei zu leben und Häusliche Gewalt endet, wenn Menschen gewaltfrei denken, sprechen und handeln.

Folgende Fragen wurden diskutiert:

  • Was weiß ich von Frauen helfen Frauen / Wo bin ich der Arbeit des Vereins schon begegnet?
  • In welchen Situationen und wie können sich Frauen an den Verein wenden?
  • Wie stelle ich mir das Leben im Frauenhaus vor und was bedeutet psychosoziale Begleitung?
  • Was können wir verbessern, um die betroffenen Frauen (Dunkelfeld) zu erreichen?

Anschließend wurden die Ergebnisse besprochen, festgehalten und sehr gelungen dargestellt.

Einladung und Checkliste

Frauenhaus: Lions-Club spendet

Der Lions-Club Offenburg unterstützt erneut das Frauenhaus und hat dafür dem Verein „Frauen helfen Frauen Ortenau“ 5.000 Euro zukommen lassen. Die Spende wurde im Rosengarten gegenüber des Hotels „Liberty“ der Geschäftsführerin des Vereins Petra Fränzen übergeben. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der 1982 gegründete Verein mehr denn je auf Zuwendungen angewiesen. Dazu erklärt Petra Fränzen: „Corona wirkt in vielen Familien wie ein Brennglas.“ Vor allem Frauen seien immer stärker die Opfer von Gewalttätigkeiten, da „Kurzarbeit, Homeoffice und Homeschooling die Situation für viele Frauen und Kinder deutlich verschärft haben“.

So hätten die Fallzahlen um 30 Prozent zugenommen – hinzu komme eine nicht geringe Dunkelziffer. Allein am Tag der Spendenübergabe seien weitere neun Frauen im Frauenhaus aufgenommen worden – aufgrund der überbelegten Räumlichkeiten sei dies „eine große Herausforderung“. Frauen, die um Aufnahme bitten, hätten oft nur das Notwendigste bei sich und müssten, so Fränzen, vom Trägerverein des Frauenhauses mit vielen Dingen des täglichen Bedarfs versorgt werden. Vor diesem Hintergrund sei es für den Lions-Club Offenburg nachgerade eine Verpflichtung, hier zu helfen, erklärte Lions-Präsident Ralf Seebacher.

Scheckübergabe mit Vertretern des Lions-Clubs und Petra Fränzen vom Verein Frauen helfen Frauen Ortenau

Spende des Berufsbildungsausschusses geht an Frauen helfen Frauen Ortenau

Seit mehr als 20 Jahren spenden die ehrenamtlichen Mitglieder des Berufsbildungsausschusses der IHK Südlicher Oberrhein ihre Sitzungsgelder und Fahrtkostenzuschüsse an soziale Institutionen in der Region. In diesem Jahr ging die wie immer krumme Summe an Frauen helfen Frauen Ortenau. Der gemeinnützig tätige Verein widmet sich der Bekämpfung häuslicher Gewalt und gibt Frauen und Kindern in seinem Frauenhaus Unterkunft und Unterstützung.

Freudestrahlend nimmt Petra Fränzen den Scheck in Höhe von 1.482,60 Euro entgegen. „Das Geld können wir gut gebrauchen“, sagt die Geschäftsführerin des Vereins. Frauen helfen Frauen erhält öffentliche Mittel vom Ortenaukreis, vom Land Baden-Württemberg und auch von der Stadt Offenburg sowie weiteren Städten und Gemeinden. Doch 200.000 Euro muss der Verein jedes Jahr selbst erwirtschaften. Fränzen: „Allein 30.000 Euro fehlen uns, da der Bücherflohmarkt 2020 coronabedingt ausfallen musste.“ Und auch Einnahmen aus dem Frauenhauslädele, das sonst etwa 70.000 Euro jährlich einbringt, fehlen aufgrund der Pandemie. Wie alle anderen Einzelhändler muss der Laden in der Offenburger Innenstadt während der Lockdowns geschlossen bleiben.

Dabei ist der Bedarf nach Unterstützung durch Frauen helfen Frauen in der aktuellen Zeit noch größer geworden. „Corona wirkt in vielen Familien wie ein Brennglas“; weiß die Geschäftsführerin des Ortenauer Vereins. Um 30 Prozent seien die Fallzahlen gestiegen – dabei sei die Dunkelziffer geschätzt noch viel höher. „Kurzarbeit, Homeoffice und Homeschooling haben die Situation für viele Frauen und Kinder deutlich verschärft.“ 110 Frauen habe der Verein laut Fränzen im vergangenen Jahr aufgrund von Platzmangel nicht aufnehmen können. „Wir schauen dann nach Möglichkeiten in ganz Baden-Württemberg, wo es aber oft nicht besser aussieht“, erzählt Fränzen. „Leider kann es dann auch passieren, dass die Frauen zu ihren gewalttätigen Männern zurückmüssen.“

Frauen melden sich Tag und Nacht bei dem Verein. Dabei kommen sie aus allen Schichten der Gesellschaft. Fränzen: „Es ist ein Vorurteil, dass es häusliche Gewalt nur bei Hartz IV-Empfängern oder Familien mit Migrationshintergrund gibt. Die Hälfte der Frauen kommt aus sogenannten gut situierten Familien.“ 21 Frauen und 29 Kinder leben derzeit im Frauenhaus des Vereins, dessen Standort geheim ist. „Drei bis sechs Monate bleiben sie bei uns, bis wir gemeinsam eine Wohnung für sie finden“, sagt Fränzen. Doch sei dies, berichtet sie weiter, beim aktuellen Wohnungsmarkt sehr schwierig. Frustriert ist die Geschäftsführerin des Vereins trotz dieser Lage dennoch nicht. „Für jede Frau, die von ihrem gewalttätigen Mann loskommt, stehe ich jeden Morgen auf.“

Der Berufsbildungsausschuss der Industrie- und Handelskammer befasst sich in seinen Sitzungen mit allen wichtigen Angelegenheiten der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Seine Aufgaben sind im Berufsbildungsgesetz festgeschrieben. Anders als die anderen IHK-Ausschüsse nimmt er eine Sonderstellung ein: Er hat nicht nur eine beratende Funktion, sondern kann beispielsweise auch über die Einführung von Zusatzqualifikationen für Azubis, neue Weiterbildungsabschlüsse oder besondere Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderung entscheiden, die dann für das gesamte Kammergebiet am südlichen Oberrhein gelten. Dem Ausschuss gehören je zwölf Beauftragte der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der berufsbildenden Schulen an. Der Vorsitz wird alternierend von einem Vertreter der Arbeitgeber und von einem Vertreter der Arbeitnehmer geführt. Im Wechsel schlagen die drei Ausschussgruppen einen Empfänger für die jährliche Spende vor. In diesem Jahr waren die SchulleiterInnen an der Reihe. „Ich habe Frauen helfen Frauen vorgeschlagen und alle waren sofort einverstanden“, sagt Monika Burgmaier, Leiterin der Gewerblich-Technischen Schule Offenburg. „Ich weiß, dass es hier Bedarf gibt.“

Scheckübergabe mit (v.l.) Simon Kaiser von der IHK Südlicher Oberrhein, dem Berufsbildungsausschussvorsitzenden Hans-Peter Menger, Petra Fränzen vom Verein Frauen helfen Frauen Ortenau, dem Berufsbildungsausschussvorsitzenden Günter Thiem sowie dem Berufsbildungsausschussmitglied Monika Burgmaier.

Ostereier für einen guten Zweck

Auch in diesem Jahr verkauft der Lions Club Offenburg Simplicius wieder kunstvoll gestaltete Deko-Ostereier für einen guten Zweck. Das Motiv der Metalleier wechselt jährlich und stammt von der hiesigen Künstlerin Alina Atlantis. Der Erlös kommt in diesem Jahr dem Verein „Frauen helfen Frauen e.V.“ und dem Schulprojekt der Offenburger Tafel zu Gute. In jedem Ei ist eine Losnummer versteckt. Mit dieser kann einer von vielen tollen Preisen im Gesamtwert von mehreren tausend Euro gewonnen werden.

Die Verkaufsstellen der Eier finden Sie hier.


Weitere Spende der Offenburger Weinbaubetriebe dank “#stayathome“-Weinpaket

Mit der Lieferaktion „#stayathome – dein Offenburger Weinpaket für Zuhause“ haben sich sechs Offenburger Weinbaubetriebe in der Krise zusammengetan und je eine Flasche Wein zu einem Sechser-Karton beigesteuert, der den Kunden nach Hause geliefert wird. Sechs Euro des Erlöses pro Wein-Karton spenden die Winzer an das Frauenhaus Offenburg/Ortenau. Schon eine erste Spende in Höhe von 1200 Euro wurde im ersten Lockdown an das Frauenhaus übergeben.

Petra Fränzen, Geschäftsführerin vom Verein Frauen helfen Frauen Ortenau, kann sich nun über eine zweite Spende freuen, die großzügig aufgerundet wurde. „Wir freuen uns sehr und sind unendlich dankbar für die Unterstützung durch die Offenburger Weinbaubetriebe. Mit dieser Spende können die bei uns Schutz suchenden Frauen und ihre Kindern ein kleines Stück des Weges in eine gewaltfreie Zukunft begleitet werden“, sagt sie.


Kunststunde zum Thema „Armut und Corona“ im Rahmen der Armutswoche 2020 in Offenburg

Im Rahmen des Projekts „Netzwerke gegen Kinderarmut und für Kindergesundheit“ (gefördert durch das Ministerium für Soziales und Integration) nimmt das Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO) vom 19.10.2020 bis 23.10.2020 an der Armutswoche in Offenburg teil. Das Projekt, welches das PNO in Kooperation mit dem Kinderschutzbund, der Eichendorff-Schule, der Kindertagesstätte im Stadtteil- und Familienzentrum Albersbösch durchführt, verfolgt das Ziel Kinder zum Thema Armut und Corona zu Wort kommen zu lassen.

Meist wird über Kinder und deren Erfahrungen und Wünsche und nicht mit ihnen gesprochen. Unter dem Motto „Kindern eine Stimme geben“ hatten Kinder, im Vorfeld zur Armutswoche, die Möglichkeit während einer Kunststunde ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Wünsche, die sie mit Corona und Armut in Verbindung bringen, kreativ darzustellen.

Es wurden Bildaufnahmen der Kunstwerke gemacht und Gespräche und Dialoge zum Thema Armut und Corona in Form von O-Tönen aufgenommen. Die Bild- und Tonaufnahmen wurden anschließend fotografiert und/oder verschriftlicht und zu einer ansprechenden Präsentation gestaltet.

Die Kunststunde sollte es Kindern ermöglichen ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Wünsche auf unterschiedliche Weise zu äußern. Darüber hinaus sollte die Kunststunde Raum bieten, um den gemeinsamen Austausch von Erfahrungen zu ermöglichen.

Die Veröffentlichung der Bilder in Form einer Präsentation im Internet dient dazu die Perspektive von Kindern zum Thema Armut und Corona ansprechend zu verdeutlichen. Das PNO verfolgt auch nach Abschluss der Förderperiode das Ziel über das Thema Kinderarmut in Kitas und Schulen die Fach- und Lehrkräfte zu sensibilisieren.

Die Präsentation kann unter folgendem Link abgerufen werden https://prezi.com/view/KyWrx3YEE3demMolIRFj/

PNO-Homepage: https://www.pno-ortenau.de/


Schutz-Raum

Förderantrag Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.

„Zu erleben, dass das eigene Zuhause nicht sicher ist, dass etwa die Mutter vor dem Vater Angst hat, Streit, Schläge, Demolierungen mitzuerleben, Drohungen zu hören – all dies in einem Alter, in dem jedes Erlebnis die Persönlichkeit mitprägt, kann massive Störungen verursachen.“ Dieses Zitat von Sabine Brunner (aus: Kinder inmitten häuslicher Gewalt) verdeutlicht sehr eindrücklich die Gefahr, welche das (Mit)Erleben häuslicher Gewalt für die Entwicklung betroffener Kinder darstellt. Sie stehen im Unterschied zu Erwachsenen am Anfang oder mitten in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung und sind dadurch umso verwundbarer angesichts der einschneidenden Erlebnisse bzw. belasteten Atmosphäre im Rahmen häuslicher Gewalt.

In 80-90 % der Fälle sind die Kinder während einer ausgeübten Gewalt anwesend oder zumindest im Nebenraum und somit nicht fern des Erlebens der Partnergewalt. Und: Kinder „fühlen“ durch Wände hindurch, sie spüren sehr schnell, in welcher Konfliktsituation sich Eltern befinden.

Mit dem von der Stiftung RTL angeschafften Spiel- und Bewegungsmaterialien haben wir den Schutz-Raum einrichten können, in dem unsere bis zu 40 Kinder im Alter zwischen 1 und 12 Jahren lernen dürfen, die Folgen der Gewalt zu überwinden und eine gewaltfreie Lebensperspektive entwickeln.
Hierfür sagen wir – auch im Namen unserer Kinder – herzlichen Dank

https://wirhelfenkindern.rtl.de

Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

Vielen Dank an Spiel & Phantasie Offenburg

Große Freude herrscht bei Petra Fränzen, Geschäftsführerin des Vereins Frauen helfen Frauen Ortenau e.V. über die von Spiel & Phantasie Offenburg gespendeten Spielmaterialein für das Frauenhaus Offenburg.

„In dieser für den Einzelhandel sehr schwierigen Zeit sind wir zu tiefst berührt von der Spende. Sie lässt uns spüren, dass trotz aller Anspannung und wirtschaftlichen Unsicherheit der Blick und das Herz offen geblieben ist für die von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und deren Kindern, die bei uns Zuflucht, Schutz und Sicherheit finden. Hierfür sind wir unendlich dankbar.“


Corona-Solidarität: “#stayathome“-Weinpaket erlöste bereits 1200 Euro fürs Frauenhaus / Weiterhin zu haben / OB Steffens unterstützt die Aktion

Die sechs Offenburger Weinbaubetriebe sind begeistert von der Solidarität der Offenburger: Mit der Lieferaktion „#stayathome – Dein Offenburger Weinpaket für Zuhause“ haben sie sich in der Krise zusammengetan und je eine Flasche Wein zu einem Sechser-Karton beigesteuert, der den Kunden nach Hause ausgeliefert wird. Sechs Euro des Erlöses pro Wein-Karton spenden die Winzer an das Frauenhaus Offenburg/Ortenau. Die Institution ist gerade in diesen Zeiten auf Spenden angewiesen, da Fälle von häuslicher Gewalt deutlich zugenommen haben. Nun konnte die erste Spenden-Charge von 1200 Euro an das Frauenhaus überwiesen werden – natürlich kontaktarm und mit dem nötigen Abstand, so wie es die Corona-Vorgaben erfordern. Petra Fränzen, Geschäftsführerin vom Verein Frauen helfen Frauen Ortenau, freut sich über die Zuwendung. „Wir sind unendlich dankbar für die Unterstützung durch die Offenburger Weinbaubetriebe. Durch die großzügige Spende können wir mit den bei uns Schutz suchenden Frauen und ihren Kindern ein kleines Stück des Weges in eine gewaltfreie Zukunft zusammen gehen“, sagt sie.

Auch die Offenburger Weinbaubetriebe sind von den Folgen des sogenannten Shutdown betroffen, da durch geschlossenen Gaststätten und Restaurants viel Umsatz verloren geht. Dabei ist Kurzarbeit keine Option im Weinbau, denn der Betrieb im Weinberg und im Keller muss weiterlaufen. Es fällt nämlich die gleiche Arbeit an, damit die gute Qualitäten für den Herbst gewährleistet ist.

Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens freut sich über den Zusammenhalt der Weinbaubetriebe und den sozialen Einsatz und unterstützt die Aktion. „Offenburg ist eine Stadt des Weines. Die 230 Hektar Rebland sind landschaftsprägend und ein Naherholungsgebiet zugleich. Wein ist ein wichtiger Bestandteil unserer Lebenskultur und prägt unsere Geschichte seit Jahrhunderten“, sagt das Stadtoberhaupt. Er freue sich, wenn viele Offenburger und Weinfreunde aus nah und fern mit diesem Weinpaket die Offenburger Weinbaubetriebe in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Damit würden sie aktiv „unsere wunderbare Kulturlandschaft erhalten und zugleich dem Offenburger Frauenhaus helfen – eine Einrichtung, deren Hilfe gerade in diesen Zeiten wichtiger ist denn je“.

Das Sechser-Paket, das kostenfrei geliefert wird, gibt es weiterhin zum Preis von 49 Euro. Im Paket enthalten sind ein Grauburgunder vom Weingut Pieper Basler, ein Riesling Granit vom Weingut Schloss Ortenberg, eine Weißburgunder Spätlese trocken von der WG Rammersweier, ein Spätburgunder Rosé von der Weinmanufaktur Gengenbach-Offenburg, eine Scheurebe vom Weingut Renner und ein Spätburgunder „Granit“ vom Weingut von und zu Franckenstein.

Sechs Euro pro Paket spenden die Weingüter auch Weiteren dem Frauenhaus Offenburg / Ortenau für seine wertvolle Arbeit.

Info: Der regionale Weinkarton „#stayathome – Dein Offenburger Weinpaket für zu Hause“ kann über die Weinmanufaktur Gengenbach-Offenburg, 07803/96580, Telefax 07803/965858 oder per E-Mail bestellung@weinmanufaktur-gengenbach.de geordert werden und wird dann kostenfrei nach Hause geliefert.


Wir haben uns registriert – Liebe SympathisantInnen und VereinsfreundInnen ruft für uns an, wenn ihr hört, dass unser Vereinsname genannt wird!

Zum
Start in den Frühling erfüllen die Volksbanken der Region und HITRADIO
OHR kleine und große Wünsche der örtlichen Vereine und lassen die Kassen
klingeln
.

Insgesamt werden bei der Aktion „Scheine für Vereine“ 40.000 Euro
ausgeschüttet. Jeder Verein hat hierbei die gleichen Chancen auf einen
Gewinn und erhält gleich ZWEI Gewinnmöglichkeiten.

Ab sofort können sich eingetragene Vereine auf der Website von HITRADIO OHR (www.hitradio-ohr.de/scheine) registrieren. Ausgespielt werden dann ab dem 06. März 2019 bis zu 3 x täglich je
500 € und im großen Online-Voting weitere 6.000 €. Die Vereine müssen
bei der Registrierung angeben, für was das gewonnene Geld im Verein
verwendet werden soll.

Mehrmals täglich 500 € gewinnen
Ab dem 06. März wird im Programm von HITRADIO OHR mehrmals täglich ein
Verein aufgerufen. Die Mitglieder dieses Vereins haben dann 3 Songs lang
Zeit, sich telefonisch auf der Studio-Hotline von HITRADIO OHR
(0781-504 3311) zu melden. Der Verein gewinnt sofort 500 €. So werden in
4 Wochen insgesamt 34.000 € als Sofortgewinn ausgeschüttet.

Das große Online-Voting: 6.000 € für die Vereine in der Region
Motivierte Freunde, Familien- und Vereinsmitglieder können außerdem beim Online-Voting für Ihren Verein abstimmen.Jede Stimme zählt und die drei Vereine, die bis zum 09. April die meisten Stimmen für sich sammeln konnten, bekommen 3.000 € für den ersten, 2.000 € für den zweiten Platz und 1.000 € für den Verein die drittmeisten Stimmen.

Mitmachen können eingetragene Vereine im Verbreitungsgebiet (UKW) von
HITRADIO OHR und den teilnehmenden Volksbanken (Volksbank in der
Ortenau, Volksbank Lahr, Volksbank Bühl und Volksbank Mittlerer
Schwarzwald) auf www.hitradio-ohr.de.

ZONTA KINO in Offenburg am 07.03.2019 im Forum

http://www.zonta-offenburg.com/2019/02/04/zonta-kino-07-03-2019/

100 Jahre Frauenwahlrecht

Internationaler Frauentag – Aktion in der Innenstadt – 08.03.19 im Historischen Rathaus / Innenstadt
Zum Internationalen Frauentag werden Passantinnen und Passanten ab Freitag, 8. März 2019 in der Offenburger Innenstadt lebensgroßen Frauenfiguren begegnen. Was hat es damit auf sich? Verschiedene Frauengruppierungen aus dem Frauennetzwerk Offenburg werden zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ diese Figuren gestalten, die im öffentlichen Raum zum Nachdenken und Diskutieren anregen sollen.
Von 16.30 – 17.30 findet ein szenischer Stadtspaziergang statt.; hierzu treffen wir uns am Historischen Rathaus Offenburg. Im Schluss findet ein Get together im Café im Ritterhaus statt. Vortrag: Der Kampf für das Frauenwahlrecht in Deutschland – 08.03.19 – 19:00 bis 21:00 Ort: Museum im Ritterhaus, Foyer, Ritterstr. 19, in Offenburg

Der Ursprung des Frauenwahlrechts und der Weg bis zu seiner Durchsetzung 1918/19. Wie wirkt sich das Frauenwahlrecht in den darauffolgenden Jahren aus.
Dr. Gudrun-Christine Schimpf ist Historikerin an der Universität Heidelberg. Seit vielen Jahren befasst sie sich mit Frauengeschichte und insbesondere mit der Auseinandersetzung um das Frauenwahlrecht/ -stimmrecht. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg in Kooperation mit dem Museum im Ritterhaus
Eintritt: frei

 Am Samstag, dem 23. und Sonntag, dem 24. März findet wieder der große Bücherflohmarkt zugunsten des Vereins Frauen helfen Frauen Ortenau e.V. statt.

Wer gut erhaltene Bücher spenden möchte, kann diese am
Freitag, 22.März 2019 von 14:00 – 18:00 Uhr
im KiK im Kulturforum, Weingartenstr. 34c abgeben.

Zum Stöbern und Kaufen sind die Türen am
Samstag, 23. März 2019
von 12:00 – 22:00 Uhr und am
Sonntag, 24. März 2019,
von 10:00 – 16:00 Uhr geöffnet.

Am Samstag ab 12:00 Uhr heißt es dann „tausende Bücher zu Kilopreisen“.
Auf dem größten Bücherflohmarkt der Region finden BücherfreundInnen alles, was das Herz begehrt. Romane, Krimis, Sach- und Fachbücher ebenso wie Kinder- und Jugendbücher, Lernmaterialien und fremdsprachige Bücher. Auch dieses Mal gibt es wieder eine große Auswahl an Gartenbüchern, Reiseliteratur und Kunstbänden. Ebenso sind Schallplatten und CD’s günstig im Angebot.
Das KiK-Cafe lädt bei Getränken, Snacks und großem Kuchenangebot zum Schmökern ein.

Der Bücherflohmarkt wird von der AG Stadtplanung aus Frauensicht, Offenburg organisiert. Der gesamte Erlös kommt dem Verein Frauen helfen Frauen Ortenau e.V. zugute, der u.a. das Frauenhaus und die Fachberatungsstelle Häusliche Gewalt betreibt.

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Eiskalter Start ins neue Jahr
 
Neujahrsschwimmen in der World of Living, 13. Januar 2019

Springen auch Sie am 13. Januar 2019 für den guten Zweck in den eiskalten See der World of Living.
Mittlerweile hat sich wohl herumgesprochen, dass das Neujahrsschwimmen in der World of Living zu den „coolsten“ Veranstaltungen dieser Art in Deutschland zählt.
Der Eintritt wird am Eingang der World of Living bezahlt.
Aktive Schwimmer erhalten das Eintrittsgeld auf Wunsch
nach der Anmeldung am Empfang der World of Living
zurück. Hierzu bitte den Ball mit der Startnummer vorlegen.
Erwachsene zahlen 6€, Jugendliche bis 17 Jahre bezahlen 3€
Kinder bis 11 Jahre haben freien Zutritt.
Die Anmeldung ist vor Ort von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr
möglich. Aus organisatorischen Gründen bitte rechtzeitig anmelden.
Ab 14.15 Uhr stellen sich die Teilnehmer zum Start auf.
Der Startschuss erfolgt pünktlich um 14.30 Uhr
Die ganz Eiligen starten zuerstin der Gruppe „Brisant.
Dort finden sich vorwiegend Teilnehmer mit einer weiten Anreise ein
Danach starten die Einzelschwimmer aufgeteilt in Gruppen zu
je 20-25 Schwimmern
Im Anschluss werden die Mannschaftenaufgerufen

Die Badedauer beträgt bei Umschwimmen der Boje (keine
Pflicht) ca. 1 Minute
Die Boje wird aus Sicherheitsgründen immer von der rechten Seite angeschwommen.Für die Sicherheit sorgt wie immer
das DLRG Bühl

Um 16.00 Uhr beginnt im Saal Kolumbus die Preisverleihung.